Erfahrungsberichte

Sehen Sie in diesen Videos kurze Berichte und Eindrücke verschiedener Freiwilliger aus den unterschiedlichsten Einsatzstellen.

Die jungen Erwachsenen berichten von ihren Erfahrungen und neuen Aneignungen während des Freiwilligenjahres, ziehen Bilanz, stellen Besonderheiten heraus und beschreiben, welche Hindernisse sie durch den Freiwilligendienst überwinden konnten.

Kims, Melissas und Juris Erfahrungen als Freiwillige in Deutschland und Frankreich:

online seit dem 25.08.2016

Ob in der Sorbonne-Nouvelle, am landwirtschaftlichen Gymnasium oder im Jugendclub, die drei Freiwilligen berichten über spannende Projekte während des deutsch-französischen Freiwilligendienstes.
Maikes Erfahrungen als Freiwillige in Frankreich

online seit dem 26.02.2015

Maike macht aktuell einen Deutsch-Französischen Freiwilligendienst in Dijon. Im Interview erzählt sie euch von ihren Erlebnissen im Nachbarland und ihrem Seminar in Ariège.

Neles Erfahrungen als Freiwillige

online seit dem 25.11.2014

Nele war im Jahr 2013/2014 als Freiwillige in Marseille. In diesem Video blickt sie auf ihre Erfahrungen und Erlebnisse während des Freiwiligenjahres zurück und gibt Tipps an zuküftige Freiwillige.

Florianes Erfahrungen als Freiwillige

online seit dem 14.10.2014

Floriane war im Jahr 2013/2014 als Freiwillige im DFJW in Berlin. In diesem Video blickt sie auf ihre Erfahrungen und Erlebnisse während des Freiwiligenjahres zurück und gibt Tipps an zuküftige Freiwillige.

 Marlons Erfahrungen als Freiwilliger

online seit dem 02.10.2014

Marlon war im Jahr 2013/2014 als Freiwilliger im DFJW in Paris. In diesem Video blickt er auf seine Erfahrungen und Erlebnisse während des Freiwiligenjahres zurück und gibt Tipps an zuküftige Freiwillige.

Videoblog einer Schulfreiwilligen

online seit dem 30.01.2014

Eléonore, Freiwillige an einer Schule im Saarland, beschreibt in diesem Video, wie sie eine Schülerreise nach Paris organisiert hat. In ihrem Videoblog können Sie vor ihr noch mehr über das Leben als Schulfreiwillige erfahren. Schauen Sie doch einfach mal rein!

Hier geht es zu Eléonores Videoblog

Deutsch-Französischer ökologischer Freiwilligendienst – Ein Jahr für die Ökologie im Partnerland

online seit dem 24.02.2014

Über den Deutsch-Französischen Freiwilligendienst können sich junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren für ein Jahr im Partnerland engagieren. Im Laufe ihres Freiwilligendienstes nehmen die Freiwilligen in den verschiedenen Bereichen (Ökologie, Sport, Soziales, Schule, etc.) an mehreren Begleitseminaren teil, wobei sie von einem deutsch-französischen Team betreut werden. Im Dezember 2013 trafen sich Freiwillige aus dem Ökobereich im verschneiten Orbey in Westfrankreich, um sich in einer deutsch-französischen Gruppe über ihre Erfahrungen auszutauschen, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, gemeinsam zu kochen und anschließend mit neuer Energie und Ideen in ihre Einsatzstelle zurückzukehren.

Témoignages – Eindrücke von Freiwilligen

online seit dem 06.10.2009

Erfahrungsberichte

Amanza, Freiwillige in der Kita Müggelzwerge in Berlin, berichtet von ihren Erfahrungen

Online seit dem 10.06.2014

Warum hast Du Dich für das Tandemprogramm entschieden?

Ich hatte seit lange vor, nach meinem Abitur ein freiwilliges soziales Jahr in Deutschland zu leisten und bin einmal zufällig auf einen Artikel über das Tandemprogramm gestoßen. Das Konzept hat mir gefallen, in dem das Programm eine Begleitung und Beratung anbietet. Die regelmäßigen Seminare und Treffen erlauben es uns über unsere jeweiligen Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Wir sind nicht allein in der Fremde losgelassen. Das finde ich beruhigend.

In welchem Bereich bist Du tätig und was machst Du dort?

Ich bin im sozialen Bereich tätig und helfe bei der Kita Müggelzwerge der AWO Südost Berlin. Meine Aufgaben sind vielfältig und bestehen darin, die Erzieherin in der Hausarbeit und mit den Kindern zu unterstützen. Ich muss viel auf die Kinder aufpassen, kann auch Ideen und Projekte vorschlagen und versuche die Kinder meine Muttersprache sowie meine Kultur ein bisschen beibringen.

Wie kommst Du in der neuen Umgebung und mit der anderen Sprache zurecht?

Zugegeben bin ich mit dieser neuen Umgebung am Anfang auf einige Schwierigkeiten gestoßen. Nach dem Gymnasium war nämlich der Eintritt in das aktive Leben eine komplette Veränderung in meinem Alltag und das hat ein bisschen Zeit gebraucht bis ich mich an dieses selbständige Leben und an diese neue/fremde Umgebung gewöhnt habe. Ich habe aber jetzt -nach sechs Monaten- meinen Platz in der Einrichtung gefunden, fühle mich sehr wohl und gut integriert. Mit der Sprache komme ich allgemein gut zurecht. Die Erzieherinnen sind mit mir sehr geduldig und wenn ich einen Sprachfehler mache, korrigieren die Kinder mich ab und zu.

Wo siehst Du Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten im Vergleichzu Deinem Heimatland?

Ich sehe in verschiedenen Bereichen viele Unterschiede mit meinem Heimatland. Die Erziehung ist zum Beispiel sehr anders als in Frankreich und ich bin immer erstaunt, dass die Kinder hier so ruhig und problemlos sind. Sie freuen sich auf alles und ich fi nde sie schon sehr vernünftig und von der Moral geprägt. Die Sicherheitsmaßnahmen sind außerdem viel lockerer in Deutschland als in meinem Heimatland (wo die Schulen fast Gefängnissen ähneln!). Das Essen ist auch sehr unterschiedlich und ich habe mich noch nicht an den Griesbrei oder den Milchreis gewöhnt und empfinde manchmal Sehnsucht nach dem leckeren französischen Käse und dem guten Fleisch. Mir ist auch bewusst geworden, dass das Klischee der Pünktlichkeit bei den Deutschen aus einem Teil Wahrheit besteht…

 

François, Freiwilliger bei der FSD-Stiftung- EAC Außenstelle in Berlin, berichtet von seinen Erfahrungen

Online seit dem 10.06.2014

Warum hast Du Dich für das Tandemprogramm entschieden?

Ich habe im Frühling 2013 mein Studium abgeschlossen, und wollte in Deutschland bleiben. Ich habe nämlich ein deutsch-französisches Master im Fach Geschichte absolviert (Master „Tübaix“, im Rahmen einer Partnerschaft zwischen der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Aix-Marseille Université in Frankreich) und war vom September 2011 bis März 2013 in Tübingen. Ich wollte nicht unbedingt einen Freiwilligendienst machen, ich sah das mehr als eine Möglichkeit unter anderen. Ich habe aber die Beschreibung meiner aktuellen Stelle im Internet gesehen und es hat mich sofort interessiert.

In welchem Bereich bist Du tätig und was machst Du dort?

Ich bin Freiwilliger bei der FSD-Stiftung- EAC Außenstelle. Die Erstaufnahme und Clearingstelle der FSD-Stiftung kümmert sich um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und beschäftigt sich mit der sogenannten „Clearingphase“: Beendung der Gefährdungs- und Krisensituation durch eine Verpflegungshilfe, ärztliche Termine, aber auch Anamnesen und erste behördliche und polizeiliche Verfahren. Die Außenstelle der EAC kann bis 30 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufnehmen. Meine Arbeit dort besteht aus einer “Erziehungs“-Arbeit (u.a. Veranstaltung von kleinen Deutschkursen, von Aktivitäten, Unterstützung der Jugendlichen im Alltagsleben…), aus Begleitungen zu ärztlichen und behördlichen Terminen und aus schnellen Verwaltungsaufgaben.

Wie kommst Du in der neuen Umgebung und mit der anderen Sprache zurecht?

Da ich schon seit mehr als 2 Jahre in Deutschland lebe und da ich die deutsche Sprache seit langem übe, habe ich gar keine Schwierigkeiten gehabt, mich in meinem neuen Leben hier zu „integrieren“.

Wo siehst Du Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten im Vergleich zu Deinem Heimatland?

Bei meiner Arbeit ist mir aufgefallen, dass die Stimmung im gesamten Team oft sehr locker und freundschaftlich ist. In Frankreich sind die Positionen innerhalb eines Teams stärker festgelegt. Im Rahmen meiner Arbeit habe ich bemerkt, dass die Mitarbeiter eine andere Beziehung innerhalb der Teamhierarchie haben als in Frankreich. Sie sind weniger formell im Gespräch und im gemeinsamen Umgang. Vielleicht sind sie aber auch weniger flexibel, da sie bei „Kleinigkeiten“ zu übergenau reagieren.

Franka, Freiwillige in einem Sozialprojekt in Frankreich, berichtet von ihren Erfahrungen

Online seit dem 10.06.2014

Warum hast Du Dich für das Tandemprogramm entschieden?

Ich wollte einfach schon länger nach dem Abitur einen Freiwilligendienst ableisten, als praktische Arbeit zwischen den theorielastigen Lebensabschnitten Schule und Uni, die im Gegensatz dazu nicht nur mir, sondern auch anderen etwas einbringt. Außerdem wollte ich ins Ausland, um einmal eine andere Kultur kennenzulernen und eine Weile mit ihr zu leben, da hat sich das Tandemprogrammder AWO angeboten, bei dem man sich zusätzlich mit den Franzosen austauschen kann, die genau entgegengesetzten kulturellen Erfahrungen machen.

In welchem Bereich bist Du tätig und was machst Du dort?

Ich arbeite vor Ort mit Menschen zusammen, die Probleme haben, in der französischen Gesellschaft Fuß zu fassen. Gemeinsam mit ihnen gestalten wir, die internationalen Freiwilligen, Freizeit, Haushalt und Arbeit, wo wir uns vor allem mit der Renovierung von Kulturerbe, konkret der Restauration von Mauern, beschäftigen.

Wie kommst Du in der neuen Umgebung und mit der anderen Sprache zurecht?

Der erste Eindruck war überwältigend: Ein 35-jähriges Haus auf dem französischen Land, in einem 300-Einwohner-Dorf. Hinter dem Gartenzaun grasen die Kühe, neben dem Haus fließt ein Fluss. Drinnen angekommen wird man mit Küsschen begrüßt und in das mit einem weiteren Freiwilligen zu teilende Zimmer geführt. Beim Abendessen wird sich lautstark auf Französisch und Englisch unterhalten, an einer langen Tafel, wo zu allem Brot gereicht wird. Heute bin ich an den etwas anderen Lebensstil gewohnt. Braucht mein englischsprechender Nebensitzer eine Simultanübersetzung aus dem Französischen, kein Problem. Die Einkäufe werden immer geschickt dann gemacht, wenn man gerade wieder in der Stadt ist und die Gespräche sind nach wie vor tausendmal interessanter, wenn verschieden Kulturen beteiligt sind.

Wo siehst Du Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten im Vergleich zu Deinem Heimatland?

Überraschung: Nicht alle Vorurteile sind Lügen. Franzosen essen tatsächlich extrem viel Brot und Käse und sind meist um einiges gelassener als die Deutschen. Auf der Baustelle verschieben sich die Arbeitszeiten nicht nur in Deutschland leicht mal nach hinten, nicht jedoch die der Kaffee- und Mittagspause. Essenszeiten sind in Frankreich ohnehin heilig, was auch bedeutet, dass man durchgängig warme Gaststätten vergeblich sucht. Trotzdem fällt auf, dass in unserem Haus alle den guten Humor und Großteils Werte wie Tischmanieren etc. teilen.

 

Patrick, Freiwilliger im „Centre les Jonquilles“ in den Vogesen, berichtet von seinen Erfahrungen

Online seit dem 10.06.2014

Warum hast Du Dich für das Tandemprogramm entschieden?

Ich habe mich für das Programm aus mehreren Gründen entschieden. An erster Stelle stand der Wunsch, die Zeit zwischen Schule und Studium sinnvoll zu nutzen. Außerdem liebe ich es zu reisen und nach den 7 Jahren Französisch und Leistungskurs, war es für mich naheliegend meine Sprachkenntnisse mit einem Aufenthalt in Frankreich zu verbessern. Das alles verbunden mit der Tatsache, dass ich eine nützliche Arbeit verrichte, war für mich Grund genug nicht lange nachdenken zu müssen, als ich sehr kurzfristig (glücklicherweise für mich) die Zusage bekam.

In welchem Bereich bist Du tätig und was machst Du dort?

Ich arbeite ich im „Centre les Jonquilles“ in den Vogesen in Lothringen. Das Zentrum empfängt Schulklassen, Ferienlager und Familien und organisiert gleichzeitig auch das Programm für die Gäste. Zurzeit bin ich deshalb auch hauptsächlich in diesem Bereich tätig: Da im Moment Skisaison ist, gebe ich die Skier, Schneeschuhe und Schlitten an die Klassen aus. Außerdem bin ich einer der Animateure für eine interaktive Ausstellung über die Säugetiere der Vogesen und arbeite dort direkt mit den Kindern zusammen. Den Rest der Zeit mache ich so ziemlich alles, was ich mit meinen (zugegebenermaßen nicht gerade großen) praktischen Fähigkeiten tun kann. Reparieren, Streichen, Sauber machen, (absichtlich) abreißen, im Garten arbeiten …

Wie kommst Du in der neuen Umgebung und mit der anderen Sprache zurecht?

Mit meiner neuen Umgebung komme ich eigentlich sehr gut zu Recht, was auf jeden Fall auch daran liegt, dass ich sehr nett empfangen wurde und jeder Zeit auch bei den kleinsten Dingen um Hilfe bitte kann. Die Sprache stellt vor allem Anfang natürlich eine kleine Hürde da. Bestimmte Alltagsbegriffe lernt man einfach nicht im Französischunterricht. Mir persönlich hat es aber keine Probleme bereitet, denn die Menschen hier sind sehr verständnisvoll wenn ich mal etwas nicht verstehe.

Wo siehst Du Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten im Vergleich zu Deinem Heimatland?

Meiner Meinung nach sind die Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland gar nicht so groß. Es wird zwar kleinere Dinge, wie z.B. das Frühstück, bei dem ich immer noch komisch angeguckt werde, wenn ich mir Wurst oder Käse aufs Baguette lege (weil Franzosen grundsätzlich nur süß frühstücken). Abgesehen davon war die Umstellung aber nicht zu groß. Ich bin sehr froh, dieses FSJ im Ausland machen zu können und freue mich schon auf den Rest des Jahres.

Blogs

Entdeckt den Blog von Maike, Freiwillige im Schulbereich in Frankreich

Online seit dem 08.10.2014

Entdeckt den Blog von Maike, Freiwillige im Schulbereich in Frankreich.

 

Entdeckt den Blog von Gulan, Freiwillige im Schulbereich in Frankreich

Online seit dem 27.10.2014

Entdeckt den Blog von Gulan, Freiwillige im Schulbereich in Frankreich.

 

Fotoblog einer Freiwilligen im Schulbereich

Online seit dem 10.02.2015

Julie hat 2014/2015 einen Freiwilligendienst im Schulbereich in Mainz abgeschlossen.

Ihre Eindrücke aus ihrem Freiwilligenjahr teilt sie mit euch in ihrem Fotoblog.

 

 

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