Im Hochschulbreich

Aufnahme von Freiwilligen im Hochschulbereich

Nehmen Sie für die Dauer von 10 Monaten eine Freiwillige bzw. einen Freiwilligen auf! Sie tragen so zum interkulturellen Austausch bei und gewähren dem Freiwilligen Einblicke in den Universitätsalltag des Nachbarlandes.

Bitte klicken Sie hier, um die Ausschreibung für 2017/18 zu konsultieren.

Ziele des Programms

Der Deutsch-Französische Freiwilligendienst im Hochschulbereich ermöglicht es jungen Menschen, den Alltag einer Universität oder einer universitären Einrichtung des Nachbarlandes kennen zu lernen, ihre Fremdsprachenkenntnisse zu erweitern und bereichernde, interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.

Welche Einrichtungen können Freiwillige aufnehmen?

  • Universitäten, Fachhochschulen
  • Hochschuleinrichtungen (wie beispielsweise Studentenwerke)

Welche Aufgabengebiete?

Die Freiwilligen sollen eine Vermittlungsfunktion einnehmen und können zum Beispiel in folgenden Bereichen mitwirken:

  • Organisation von Projekten zum Thema Mobilität (deutsch-französische Begegnungen, Seminare, etc.), die zur internationalen und europäischen Öffnung beitragen
  • Die Begleitung und Beratung von Studierenden hinsichtlich Auslandsaufenthalten in Frankreich/Europa (Praktikumssuche, etc.)
  • Unterstützung beim Aufbau von Austauschen zwischen französischen und deutschen Hochschulen
  • Persönliche Unterstützung von Studierenden (soziales Engagement, spezielle Begleitung von Studierenden mit Behinderung oder ausländischer Studierenden im ersten Semester, etc.)
  • Organisation von kulturellen Veranstaltungen (kulturelle Abende, Stammtische, Exkursionen oder Animation von deutsch-französischen Aktivitäten, z.B. Theatergruppe)

Die Freiwilligen sollen kein Lehrpersonal ersetzen, können aber hin und wieder kleinere Tätigkeiten übernehmen und in den Kursen assistieren (sein Land vorstellen, Bewerbungsverfahren im anderen Land erklären, etc.). Die Tätigkeiten der Freiwilligen müssen sich von denen der Angestellten unterscheiden und sollen diese nur ergänzen.

Profil der Freiwilligen

  • Die Freiwilligen sind zwischen 18 und 25 Jahren alt und haben ihren Hauptwohnsitz in Frankreich
  • Ein Sprachniveau von B1 des Europäischen Referenzrahmens wird vorausgesetzt

Rahmenbedingungen

Rahmenbedingungen

Der Begriff Einsatzstelle bezeichnet den Einsatzort des Freiwilligendienstes, das DFJW hingegen agiert als Entsendeorganisation.

  • Die Freiwilligen erhalten von der Agence du Service Civique eine monatliche Aufwandsentschädigung (513,31€)
  • Die Freiwilligen haben Anspruch auf zwei Urlaubstage pro abgeleisteten Monat, die sie bevorzugt in den Semesterferien nehmen sollen
  • Die Freiwilligen sind durch das DFJW versichert (Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung, Krankenversicherung, Rücktransport). Die Einsatzstellen brauchen sich somit nicht darum zu kümmern
  • Die Aufnahmeorganisationen müssen eine monatliche Sach- oder Geldleistung in Höhe von 107,58€ erbringen (Unterkunft, Verpflegung, Fahrkarte…). Die Aufnahmeorganisationen können den Freiwilligen selbstverständlich eine höhere Sach- oder Geldleistung gewähren.  Die Bewerbungen der Einsatzstellen, die eine kostenfreie oder kostenreduzierte Unterbringung zur Verfügung stellen, werden vorrangig behandelt
  • Die Freiwilligen erhalten während ihres Freiwilligendienstes eine 25-tägige Fortbildung, die auf 4 Seminare aufgeteilt ist (für ausführliche Informationen zu den Begleitseminaren siehe vorherige Seite)

 Anerkennung des Freiwilligendienstes

  • Am Ende des Freiwilligendienstes, erhalten die Freiwilligen eine Bestätigung von der Agence du Service Civique und eine weitere vom DFJW
  • Den Einsatzstellen wird nahegelegt, ebenfalls eine Bescheinigung auszustellen, in der die während des Freiwilligendienstes ausgeführten Tätigkeiten noch präziser aufgeführt werden

Programmablauf

Etappen der Aufnahme

Interessierte Hochschulen müssen sich beim DFJW für die Aufnahme von Freiwilligen bewerben:

  1. Eine Jury wählt die Einsatzstellen aus. Diese Jury besteht aus Beauftragten der Jugend- und Bildungsministerien, der Partnerorganisationen des DFJW aus dem Vereinswesen, Lehrkräften die bereits mit der Aufnahme von Freiwilligen Erfahrung haben, ehemaligen Freiwilligen und Beauftragten des DFJW
  2. Die Ausschreibung für Hochschulen wird jedes Jahr im Dezember/Januar über die Netzwerke des DFJW veröffentlicht; Beginn des Freiwilligendienstes ist der darauffolgende September
  3. Die Freiwilligen können sich über die Online-Plattform TCC Volontariat bis zum Frühjahr bewerben
  4. Die erfolgreichen Bewerbenden werden anschließend je nach ihren Profilen und den Anforderungen seitens der Hochschule den Einsatzstellen zugeordnet
  5. Die nötigen Verwaltungsarbeiten zwischen dem DFJW und den Freiwilligen werden im Sommer erledigt
  6. Die Hochschulen erhalten eine dreiteilige Vermittlungsvereinbarung, die sowohl die Hochschulen, die Freiwilligen und das DFJW unterschreiben müssen; in dieser Vereinbarung werden die Rahmenbedingungen des Freiwilligendienstes festgelegt
  7. Die Freiwilligen kommen im September im Anschluss an ein Einführungsseminar in der Einsatzstelle an
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