In Gebietskörperschaften

Freiwillige in eine Gebietskörperschaft aufnehmen

Mit dem Deutsch-Französischen Freiwilligendienst haben junge Menschen die Möglichkeit, eine einzigartige Erfahrung zu erleben und dabei die internationale Öffnung in Ihrer Region zu fördern!

Ziele des Programms

Der einjährige Freiwilligendienst (von September bis August) ermöglicht jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren, sich im Partnerland für gesellschaftliche Projekte einzusetzen und nebenbei Kompetenzen, die den Berufseinstieg erleichtern, zu erwerben.

Das Programm ermöglicht außerdem eine neue Sicht auf Städtepartnerschaften oder Partnerschaften zwischen zwei Gebietskörperschaften und vertieft durch die Tätigkeiten des Freiwilligen die deutsch-französische Beziehung.

Welche Einrichtungen können Freiwillige aufnehmen?

Der Deutsch-Französische Freiwilligendienst in Gebietskörperschaften richtet sich an Mitglieder des Rats der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) oder an Städte die bereits eine Städtepartnerschaft in Frankreich haben und in diesem Rahmen ein konkretes deutsch-französisches Projekt auf die Beine stellen möchten.

Welche Aufgabengebiete?

  • Teilnahme an europäischen Aktivitäten: Hilfe bei der Organisation von Veranstaltungen, Aufbau und Durchführung von Maßnahmen, die zur Sensibilisierung der europäischen Thematik in Vereinen oder Schulen beitragen, Unterstützung bei der Organisation und der Begleitung von Jugendaustauschen
  • Einen Beitrag zum kulturellen Leben in der Gebietskörperschaft leisten: Hilfe bei der Organisation von Veranstaltungen, Empfang von Besuchergruppen an kulturellen Orten, Aufbau und Durchführung von Maßnahmen, die zur Sensibilisierung der Besuchergruppen, besonders der Jugend, beitragen
  • Unterstützung von Aktivitäten im Bereich Bildung und Entwicklung
  • Organisation von generationsübergreifenden Aktivitäten
  • Initiativen, die zum Umweltschutz beitragen in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Behörden

Profil der Freiwilligen

  • Die Freiwilligen sind zwischen 18 und 25 Jahren alt und haben ihren Hauptwohnsitz in Frankreich
  • Alle für den Freiwilligendienst nötigen Voraussetzungen legen Sie vorab mit Ihrer Partnerorganisation fest (Sprachkenntnisse, spezielle Fähigkeiten, Führerschein, etc.)

Rahmenbedingungen

Rahmenbedingungen

  • Die Freiwilligen erhalten eine Aufwandsentschädigung des französischen Staates in Höhe von 513,31€. Zusätzlich müssen die Gebietskörperschaften eine monatliche Sach- oder Geldleistung in Höhe von 107,58€ erbringen (Unterkunft, Verpflegung, Fahrkarte…). Die Aufnahmeorganisationen können den Freiwilligen selbstverständlich eine höhere Sach- oder Geldleistung gewähren
  • Außerdem empfiehlt es sich, den Freiwilligen eine Unterkunft zur Verfügung zu stellen (eine Wohnung, in einer Gastfamilie, in einem Wohnheim, Erstattung eines WG-Zimmers oder in einem Mehrgenerationenhaus, etc.); die Freiwilligen sollten von der Aufwandsentschädigung leben können

 Anerkennung des Freiwilligendienstes

  • Am Ende des Freiwilligendienstes erhalten die Freiwilligen eine Bestätigung der französischen Agence du Service Civique und eine vom DFJW
  • Es ist wünschenswert, dass die Einsatzstellen ebenso eine Bestätigung ausstellt, die die Arbeitsbereiche und den Einsatz der Freiwilligen detaillierter beschreibt

Programmablauf

Die Etappen zur Aufnahme von Freiwilligen

  1. Die AFCCRE (Association française du Conseil des Communes et Régions d’Europe) stellt als Koordinator des Freiwilligendiensts einen Akkreditierungsantrag bei der französischen Agence du Service Civique in Frankreich. In diesem Fall muss die Gebietskörperschaft keine weiteren Schritte bei der Agence du Service Civique beachten. Die Gebietskörperschaften kontaktieren die AFCCRE um sicherzugehen, dass sie am Programm teilnehmen können
  2. Die Gebietskörperschaften kümmern sich in Zusammenarbeit mit den französischen Gebietskörperschaften um die Bewerbung und Einstellung der Freiwilligen. Die deutschen Gebietskörperschaften sind verantwortlich für den Kontakt mit ihren französischen Gebietskörperschaften
  3. Die Freiwilligen nehmen am Vorbereitungsseminar teil
  4. Die Freiwilligen kommen in ihrer Einsatzstelle an

Der Zeitplan

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